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Aktuelles

Auftauchen statt abtauchen - Stark machen für die vielfältigen Aufgaben rund um den Küsterdienst

Am 25. März 2013 schlossen 19 Küsterinnen und Küster die Grundausbildung mit Erfolg ab.

An 2 x 3 Tagen wurden sie in den Themen: Dienst am Altar, Umgang mit Gesangbuch und Bibel, Liturgie, Gottesdienste und Amtshandlungen vorbereiten, Kerzen– und Blumenpflege, Umgang mit Menschen, Temperaturen in der Kirche, Pflege und Reinigung in denkmalgeschützten Kirchen, Grundunterweisung zum Bauwesen der Nordkirche, Aufbau und Struktur in der Nordkirche, Kollektenwesen und Läuteordnung unterwiesen.

In Arbeitsgruppen wurden Andachten vorbereitet, die anschließend vor der Gruppe gehalten wurden.

Während der Kurse wurde festgestellt wie vielfältig und unterschiedlich die Aufgaben in den einzelnen Kirchengemeinden sind. Sind viele von ihnen doch im Doppelamt (Friedhof – Büro – Hausmeister – Reinigung) beschäftigt. Auch gibt es viele unterschiedliche Traditionen in den Kirchengemeinden. Die Referenten zeigten viel Fingerspitzengefühl, damit die Küster/innen, den für „ihre Kirche“ richtigen Weg finden können. Immer wieder hieß es: „Es ist gut, wenn ihr wisst, was sein darf oder nicht. Unter Berücksichtigung dieses Wissen, können jahrelange Traditionen erhalten bleiben und fortbestehen.“

Im zweiten Teil wurde erzählt, wie viel ihnen die ersten drei Tage gebracht hatten. Immer wieder setzten sich Gruppen zusammen, um sich unter einander auszutauschen und aus den Erfahrungen der anderen zu lernen.

Diakon Jochen Papke und Marion Ratzlaff-Kretschmar, 1. Vorsitzende des Küsterarbeitskreises der Nordkirche, die die eingereichten Portfolios begutachteten, waren von dem Engagement und Vielfältigkeit der eingereichten Arbeiten überwältigt.

 

Erleichtert und glücklich nahmen ihr Zertifikat entgegen:

Frank Almreiter, KG Petersdorf

Walter Cohrs, KG Reinfeld

Anni Deckner, KG Hanerau-Hardemarschen

Silke Falk, KG Siebenbäumen

Kirsten Goos, Erlöser-KG Heide

Marianne Gorgon, KG Schwarzenbek

Hajo Haaks, KG Warder

Andrea Hagge, KG Fockbek

Michael Hirner, KG Bosau

Manfred Hobe, Erlöserkirche Henstedt-Ulzburg

Rene Lackmann, KG St. Trinitatis Harburg

Christina Lindemeier, KG Schwarzenbek

Andre Matthiessen, St. Petri zu Ostenfeld

Gabriele Möller, KG Hamberge

Silke Rüting, KG Süsel

Antje Schneider, KG Jevenstedt

Andreas Toll, St. Matthäi, Lübeck

Alexander Voß, KG Rellingen

Rene Zetlitzer, KG St. Michaelis, Hamburg

Herzlichen Glückwunsch und möge Gottes Kraft und Segen weiterhin über euren Dienst wachen.

Der nächste Kurs Teil I beginnt am 30.September und geht bis zum 2.10.2013 im Christopherushaus in Bäk bei Ratzeburg. Teil II findet dann im März 2014 statt. Ca. 4 Wochen später ist dann das Kolloquium.

Die Kosten für die 7 Tage betragen insgesamt 700, - €, darin sind Lehrmaterialien, Logier und Vollverpflegung enthalten. Es gibt noch freie Plätze! Anmeldungen nimmt schriftlich Marion Ratzlaff-Kretschmar entgegen.

Marion-Ratzlaff-Kretschmar@t-online.de oder Dorfstr. 9, 24360 Barkelsby

Nachstehend noch der Artikel "Kirchen-Hüter mit Zertifikat" aus der Evangelischen Zeitung.

Nach der Ankunft am Montag, am 10. September 2012 auf der Bäk bei Ratzeburg trafen wir uns im großen Seminarraum zum ersten Kennenlernen und um den Ablauf der drei folgenden Tage anzusprechen.

 

Es waren 25 Küsterinnen und Küster für diesen Kurs angemeldet. Einige haben kurzfristig aus persönlichen und / oder arbeitsrelevanten Gründen abgesagt. So waren es noch 17 Küsterinnen und Küster die anwesend waren. Nach einer Runde des Kennenlernens ging es um berufsrelevante Themen. Als erstes wurde referiert über das Berufsbild des Küsters und die Tätigkeiten, die Küsterinnen und Küster ausüben. Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden die Zimmer bezogen. Am Nachmittag ging es dann im Programm weiter mit Liturgischer Kleidung, dem Kirchenjahr, den Farben und der Bedeutung der Paramente.

Nach dieser Einheit ging es um die Bibel, das Gesangbuch und Andachten.

Nach dem Abendessen und dem erledigen der "Hausaufgaben" folgte der gemütliche Abend im Kaminzimmer. Es gab viele Gespräche mit Austausch von Informationen und intensiveren Kennenlernen.

Am Dienstag nach einem ausgiebigen Frühstück und einer Andacht, gehalten von Marion Ratzlaff-Kretschmar und Tobias Jahn, starteten wir in den Tag mit den Vorbereitungen von Gottesdiensten und Amtshandlungen. Am Tag vorher hatten wir Unterrichtsmappen zu diesem Thema verteilt, die Teilnehmenden hatten die Aufgabe sich in das Thema schon einmal einzulesen. Nun wurden sie in Gruppen eingeteilt und sollten in diesen Formationen einen Gottesdienst bzw. eine Amtshandlung vorbereiten, durchführen und nachbereiten in schriftlicher Form. Zeitansatz für diese Arbeitsgruppen waren ca. 25 Minuten. Danach wurden die einzelnen Gruppen gebeten ihre Arbeiten dem gesamten Gremium vorzustellen. Es waren sehr gute Gruppenarbeiten dabei herausgekommen. Dabei wurde festgestellt, dass es in vielen Gemeinden große Unterschiede gibt. Die Dozenten vom Küsterarbeitskreis der Nordkirche haben immer wieder darauf hingewiesen, dass bei allen Gottesdiensten und Amtshandlungen auch die "Traditonen" der einzelnen Kirchengemeinden berücksichtigt werden sollten.

Nach dem Mittag gab es das Thema: Umgang mit Menschen. Zu diesem Thema gab es großen Wissensdurst. Die von uns vorgegebene Zeit hatte gerade ausgereicht.

Zum Abschluss des Tages hatten wir für die Teilnehmenden einen Besuch im Ratzeburger Dom organisiert. Unser Küsterkollege Hartmut Koop hat den Kolleginnen und Kollegen den Dom erklärt und war mit allen auf dem Turm. Auch an diesem Abend gab es das gemütliche Beisammensein in und um das Kaminzimmer.

Am letzten Tag, die Andacht an diesem Morgen wurde von Jochen Papke, KDA gehalten, ging es mit dem Thema Pflege von Altarkerzen und Blumenschmuck auf dem Altar in die letzte Runde des Tages.  An den Fragen und Reaktionen der Kursteilnehmenden hat man gemerkt wie vielfältig dieses Themas ist.

Nach dem Mittagessen gab es die Abschlussrunde mit den Reaktionen der Teilnehmenden über den ersten Teil der Grundausbildung für Küsterinnen und Küster. Als Hausaufgabe bekam jede Kollegin und jeder Kollege auf, eine Mappe zu erstellen: über die eigene Person, die Gemeinde in der sie oder er arbeitet, eigene Hobbys, ihre oder seine Aufgaben in der Gemeinde und persönliche Ziele / spezielle Aufgaben, die man in der Gemeinde hat.

Nach dem gemeinsamen Reisesegen fuhren die Teilnehmenden wieder in ihre Gemeinden. Man verabschiedete sich gegenseitig und freut sich auf den 2. Teil der Grundausbildung für Küsterinnen und Küster Anfang März 2013 wieder auf der Bäk.

Tobias Jahn, Küsterarbeitskreis der Nordkirche

ufgrund von Nachfragen, hier das Quiz, konzipiert von Marion Ratzlaff-Kretschmar incl. Lösungen

 

1) Wozu wird die Küsterin  oder der Küster in einer Gemeinde benötigt?

    1. Als Hüter/in und Wächter/in der Kirche!
    2. Als Sprachrohr der Gemeinde.
    3. Als Bindeglied zwischen Pastor/in und Gemeindegliedern! 

2) Zu den Einstellungsqualifikationen einer Küsterin und eines Küsters gehört...

    1. Sie / er sollte einen handwerklichen Beruf erlernt haben!
    2. ... mit Menschen umgehen können!
    3. ... singen können.

3) Die Küsterin und der Küster haben ...

    1. Spaß an ihrer und seiner Arbeit!
    2. Sind stets auf alle Eventualitäten eingestellt!
    3. Haben für alle Menschen ein offenes Ohr!

4) Warum werden zu Gottesdiensten Kerzen entzündet?

    1. Weil es sonst zu dunkel in der Kirche ist.
    2. Damit die Pastorinnen und Pastoren besser gesehen werden.
    3. Die Flamme steht symbolisch für Jesus Christus, das Wachs für die Vergänglichkeit des Fleisches!

5) Was für eine Bedeutung haben die Tafeln mit den Nummern  im Kirchenschiff?

    1. Sie zeigen die Besucherzahlen der letzten Tage an.
    2. Sie zeigen die im Gottesdienst zu singenden Lieder an!
    3. Das sind die Zahlen der wöchentlichen Kirchenlotterie.

6) Worauf achten die Küsterin und der Küster während des Gottesdienstes?

    1. Das ein reibungsloser Ablauf erfolgt!
    2. Das alle Gottesdienstbesucher laut mitsingen.
    3. Das genügend Wechselgeld für die Kollektenzahlung vorrätig ist.

7) Wer zählt die eingesammelte Kollekte?

    1. Die Küsterin oder der Küster alleine.
    2. Die Küsterin oder der Küster mit einer 2. Person!
    3. Niemand.

8) Wo werden die Abendmahlgerätschaften aufbewahrt?

    1. Bei der Küsterin oder dem Küster Zuhause.
    2. Zur Dekoration im Wohnzimmer der Pastorin oder des Pastors.
    3. Im Safe / Tresor der Gemeinde!

9) Warum werden die Glocken nach dem Gottesdienst geläutet?

    1. Um die Gottesdienstbesucher zu wecken.
    2. Um das „Beenden“ des Gottesdienstes anzuzeigen!
    3. Damit die zuhause Gebliebenen den Mittagstisch decken können.

10) Woher bekommen die Küsterin und der Küster ihre Informationen?

    1. Von der Pastorin und dem Pastor aus ihrer Gemeinde!
    2. Von den Berufsgruppensprecherinnen und Berufsgruppensprecher der Kirchenkreise!
    3. Vom Küsterarbeitskreis!

11) Den Küsterarbeitskreis Nordelbien gibt es seit ...

    1. 3 Monaten
    2. 30 Jahren
    3. 36 Jahren

12) Der Küsterarbeitskreis kümmert sich ...

    1. um die Aus- und Fortbildungsangebote!
    2. den Liebeskummer der Kolleginnen und Kollegen.
    3. den Mittagstisch der Pastorin und des Pastors.

13) Die Evangelisch - Lutherische Kirche in Norddeutschland besteht aus

    1. 11 Kirchenkreise
    2. 13 Kirchenkreisen
    3. 26 Kirchenkreise

14) Was bedeutet das Wort „Apostel“?

    1. Geweihter
    2. Gesandter
    3. Geliebter

15) Was heißt „Anno Domino“?

    1. Im Jahr des Heils
    2. im Jahr des Herrn
    3. im Jahre 0

16) Welcher Musiker hat etwa 200 geistliche Kantaten mit vielen bibelzitaten für das Kirchenjahr komponiert?

    1. D. Buxtehude
    2. G. F. Händel
    3. J. S. Bach

17) Wer hat Jesus rechtskräftig zum Tode verurteilt?

    1. Herodes
    2. Kaiphas
    3. Pilatus

18) Was ist die Bedeutung des griechisch - lateinischen Wortes „Evangelium“?

    1. Frohe Botschaft
    2. heilige Geschichte
    3. Leben Jesu

19) Welcher Mönch übersetzte die Bibel in die deutsche Sprache?

    1. Zwingli
    2. Luther
    3. Melanchton

20) Was bedeutet das griechische „Christus“ und das hebräische „Messias“?

    1. König
    2. Gesalbter
    3. Erlöser

21) Wie nennt man ein Buch, in dem alle biblischen Worte mit Bibelstellenangaben alphabetisch geordnet sind?

    1. Lexikon
    2. Ordonanz
    3. Konkordanz

22) In welcher Sprache wurde das neue Testament ursprünglich niedergeschrieben?

    1. Griechisch
    2. Lateinisch
    3. Armenisch

23) Was bedeutet das Wort „Bibel“?

    1. Bibliothek
    2. Buch
    3. Lexikon

24) In welcher Sprache wurde das Alte Testament geschrieben?

    1. Aramäisch
    2. Griechisch
    3. Hebräisch

Name_______________________________________________

Endlich ist es soweit! Freut Euch auf unseren Küstertag!
Erlebt einen Festgottesdienst! Genießt einen berufsfördernden Tag mit Kollegen!
Lernt die Arbeit der Küsterkonvente der Kirchenkreise und des Küsterarbeitskreises kennen!
Seht, was die Konvente und der Arbeitskreis für unseren Berufsstand offen und verborgen bewirken!
Küsterinnen und Küster singen, beten und hören gemeinsam Gottes Wort!

Mit Freude erwarten wir Euch als Gast, herzlich willkommen!

Bitte meldet Euch mit diesem Anmeldeformular an.

Wegbeschreibung zur HK. St. Michaeliskirche

Aus Richtung Norden:

A 7 Ausfahrt Stellingen, an der Ampel rechts auf die Kieler Strasse (Richtung Centrum), Kieler Strasse mündet in die Holstenstrasse, am Ende der Holstenstrasse links in die Strasse Reeperbahn, geradeaus bis zur Eisenbahnbrücke. Dort rechts in die Strasse Rödingsmarkt. An der nächsten Ampel rechts in die Strasse Schaartorbrücke Schaartor bis in das Parkhaus. Im Parkhaus nehmt Ihr den Ausgang „Michaeliskirche“. Und schon seid Ihr da.

Aus Richtung Osten:

Von der A 24 kommend in den Kreisverkehr, 2 Ausfahrt in die Sievekingsallee, mündet in die Bürgerweide, weiter auf der Spaldingstrasse, durch den Tunnel, Amsinckstrasse und Deichtorplatz, weiterfahren durch die Willy-Brandt-Strasse, an der Eisenbahnbrücke links in den Rödingsmarkt einbiegen. An der nächsten Ampel rechts in die Strasse Schaartorbrücke Schaartor bis in das Parkhaus. Im Parkhaus nehmt Ihr den Ausgang „Michaeliskirche“. Und schon seid Ihr da.

Mit der Bahn:

Bis Hamburg-Hauptbahnhof fahren, dann umsteigen in die Linien S1 und S3 Richtung Wedel bzw. Pinneberg über Altona. Aussteigen an der Haltestelle Stadthausbrücke. In Fahrtrichtung die Haltestelle verlassen. Wenn Ihr an der Strasse steht kann man die HK. St. Michaelis schon sehen. Ihr geht dann bitte durch die Unterführung auf die andere Strassenseite. Schon seid Ihr da.

Ver.di / VKM und der VKDA haben die tariflichen Entgeltverhandlungen für den Geltungsbereich des Kirchlichen Arbeitnehmerinnen Tarifvertrags (KAT) erfolgreich beendet.

Rückwirkend ab dem 1. Juli 2012 gibt es 4,3 Prozent, ab dem 1. Juli 2013 dann noch einmal 2,3 Prozent mehr Gehalt. Hier findet ihr die neuen Entgelttabellen für 2012 und 2013.

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