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Aufgaben, Pflichten und Rechte der Berufsgruppensprecherinnen und -sprecher der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland

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Wir, der Küsterarbeitskreis der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland setzt sich zusammen aus berufstätigen Küster*innen aus den gesamten 13 Kirchenkreisen. Wir arbeiten eng mit dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) und der Landeskirche zusammen.

Unser Ziel ist es, das Küsterwesen in der „jungen“ Nordkirche auf einen gemeinsamen Level zu bringen, ohne dabei die langjährigen Traditionen einzelner Kirchengemeinden oder Kirchenkreise außer acht zu lassen!

In einigen Kirchenkreisen werden Nachfolger*innen gesucht, in anderen weitere Unterstützung. Die Kirchenkreise Rantzau-Münsterdorf und Altholstein sind zur Zeit leider nicht besetzt!

 

Wir bieten:
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Wertschätzung eurer Person und eures Engagement.
# Möglichkeit zur Verwirklichung eurer Ideen.
# Einbringen eurer Stärken, Fähigkeiten und eures Wissens.
# Persönliche Weiterentwicklung durch Übernahme von Verantwortung.
# 4 Sitzungen in Lübeck,  sowie eine 3-tägige-Klausurtagung in wechselnden Kirchenkreisen.

Wie werde ich Berufsgruppensprecher/in?
Während den Küsterkonventen auf Kirchenkreisebene können bis zu drei (3) Berufsgruppensprecher*innen gewählt oder berufen werden. Oder ihr wendet euch an den Vorstand, dieser hilft dann herzlich gerne bei den weiteren Schritten.

Was ist erforderlich?
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Die Lust, sich Ziele zu setzen und ihre Umsetzung zu gestalten.
# Engagement für Bewährtes und Offenheit für neue Erfahrungen.
# Eine eigene Meinung und die Bereitschaft zur Teambildung.
# Eine wertschätzende Haltung den Mitmenschen gegenüber.
# Steh- und Durchhaltevermögen.

Neugierig – aber noch unentschlossen? Hier ein paar Informationen:
Dann seid ihr eingeladen als Gast an einer unserer Sitzungen teil zu nehmen. Die Termine stehen auf der Homepage. Anmeldungen dazu bitte bei Marion Ratzlaff-Kretschmar oder JochenPapke.

Mehr Informationen geben gerne der Vorstand und auch die  Berufsgruppensprecher*innen.

 Berufsgruppensprecher*innen wissen:

  • In welchem Kirchenkreis sie tätig sind.
  • Wie viele Kirchengemeinden es in ihrem Kirchenkreis gibt.
  • Wie viele Küster*innen es in ihrem Kirchenkreis gibt.
  • Sind keine Mitarbeitervertretung (MAV).
  • Kennen ihre Pröpste und Pröpstinnen mit Namen.
  • Kennen ihre Synodalen auf Kirchenkreis- und Landesebene.

Wir, die Berufsgruppensprecher/innen, sind der Küsterarbeitskreis der Nordkirche!

Dazu gehören: Jochen Papke, KDA und Pastor Mathias Benckert, Landeskirchenamt. Sie sind beratende und unentbehrliche Mitglieder.

  • Herr Papke organisiert (Inhalte) die Rüstzeiten und die Grundausbildung und führt die damit verbundenen Geschäfte. Er informiert den Vorstand.
  • Für die Grundausbildung gibt es eine Arbeitsgruppe (Herr Benckert, Herr Papke, Herr Jahn, Frau Ratzlaff-Kretschmar).
  • Pastor Benckert ist die Verbindung zum Landeskirchenamt.
  • Der Vorstand führt alle weiteren Geschäfte.
  • Der Vorstand lädt zu den Sitzungen ein.
  • Einmal im Frühjahr findet eine 3 tägige Klausurtagung statt.

Um den Vorstand zu entlasten sollte die Kirchenkreis-Arbeit geschäftsmäßig geführt werden.

Mitarbeit als Berufsgruppensprecher*nnen im Küsterarbeitskreis der Nordkirche

  • Teilnahme an Küsterarbeitssitzungen (4 mal pro Jahr in Lübeck, Klausurtagung, Arbeitsgruppen, usw.).
  • Aufgaben innerhalb des Küsterarbeitskreis übernehmen und zeitnah ausführen und damit den Vorstand entlasten.
  • Rückmeldungen auf Mails, Post, Telefonate.
  • Anfragen der Kollegen aus anderen Kirchenkreisen werden genauso ausgiebig und freundlich beantwortet, wie die aus dem eigenen Kirchenkreis. (Vielleicht kennt er/sie dich von einer Veranstaltung oder „deine Nase“ passt ihr/ihm eher, wie die von ...).
  • Einladungen zu Veranstaltungen des Küsterarbeitskreis, z. B. Tages-Exkursion, Küstertag, usw. im Kirchenkreis verteilen.
  • Fach- und Mitteilungsblätter im Kirchenkreis verteilen.
  • Mindestens einmal jährlich zum Küsterkonvent im eigenen Kirchenkreis einladen.

Kirchenkreisaufgaben der Berufsgruppensprecher*innen

Berufsgruppensprecher/innen im Küsterarbeitskreis der Nordkirche sind „Vorstand“ im eigenen Kirchenkreis und damit unter Umständen:

  • Ansprechpartner für Pröpstinnen und Pröpste, Pastorinnen und Pastoren, Kolleginnen und Kollegen, MAV (Mitarbeitervertretung), MAK (Mitarbeiterkonvent)
    • Macht euch bemerkbar auf Kirchenkreis-Veranstaltungen, bei Kirchenbesuchen, auf Fortbildungen: wirbt für Kollekten und Spenden!

(Zum Beispiel: Vorstellung: „G. M., ich bin Frau XY, Küsterin der KG XX und BGS des KK.“ – egal ob Pastor, Kirchenführer, KGR, ... (Wiedererkennungswert!)

  • Ansprechpartner für Küsterinnen und Küster und Anstellungsträgern bei Stellenbeschreibungen.
  • Vorbildfunktion im Auftreten, Kleidung, Benehmen, ...
  • Haben immer Informationsmaterial dabei.
  • Bei Verabschiedungen, Einführungen von Küster/innen, an denen kein Vorstandsmitglied teilnehmen kann, übernehmen die jeweiligen Berufsgruppensprecher*innen der Kirchenkreise diese Aufgabe (wenn der eigene Dienst es zu lässt).
  • Laden schriftlich zu Küsterkonventen ein:
    • Nach Absprache mit den Pröpstinnen und/oder Pröpsten.
    • Über die Fächer im Verwaltungszentrum oder per Post (Brief, E-Mail) – Tipp: Sprecht mit dem Sekretariat des Propstes, ob die Einladung dadurch versendet werdet kann. Sieht förmlicher aus!
    • Der Küsterarbeitskreis-Vorstand wird schriftlich informiert.
  • Nehmen mit dem MAK als Küsterkonvent Kontakt auf / halten und arbeiten zusammen. Dieser kann Anträge an die Synoden stellen!
  • Nehmen mit der MAV Kontakt auf und halten ihn.
  • Stehen Kollegen beratend zur Seite. (Wir sind keine MAV-Vertretung!):
    • trotzdem mit Rat und Tipps zur Seite stehen – aber nicht arbeitsrechtlich beratend!
    • zuhören, mit Auskünften helfen (gegebenenfalls zum Einzelgespräch einladen),
    • manchmal sind wir eben der „seelische Mülleimer“ (daher wissen wir aber auch, wann und wo der Schuh drückt) = „Kleine Seelsorge“.
  • Küsterdaten erfassen:
    • Listen pflegen (führen, aktualisieren, weiterleiten)
    • Datenschutz beachten (es gibt dafür Unterlagen, die die Kollegen/innen ausfüllen sollten)

Rechte:

Haushaltstitel im Kirchenkreis
Bereitgestellte Finanzmittel des Kirchenkreises beantragen und ausgeben, der Haushaltstitel wird sonst eingespart!!!

  1. Reisekosten:

Dienstreiseanträge in andere Kirchenkreise vorher genehmigen lassen (versicherungstechnische Gründe!) und Kirchengemeinde über Abwesenheit informieren.

  1. Kosten für Konvente:
  • Frühstück o. ä.:
  • Portokosten: Einladungen verschicken per Mail, Brief.
  • Blumen: für Ehrungen oder ähnliches
  1. Arbeitszeit:

Die Arbeitszeit als Berufsgruppensprecher*in sollte in die Arbeitszeit als Küster*in mit einfließen. Leider zeigt die Erfahrung, dass es nicht immer funktioniert, so dass es ein Ehrenamt ist.

Stand: 06.03.2017