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Bericht über die Grundausbildung für Küsterinnen und Küster

Nach der Ankunft am Montag, am 10. September 2012 auf der Bäk bei Ratzeburg trafen wir uns im großen Seminarraum zum ersten Kennenlernen und um den Ablauf der drei folgenden Tage anzusprechen.

 

Es waren 25 Küsterinnen und Küster für diesen Kurs angemeldet. Einige haben kurzfristig aus persönlichen und / oder arbeitsrelevanten Gründen abgesagt. So waren es noch 17 Küsterinnen und Küster die anwesend waren. Nach einer Runde des Kennenlernens ging es um berufsrelevante Themen. Als erstes wurde referiert über das Berufsbild des Küsters und die Tätigkeiten, die Küsterinnen und Küster ausüben. Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden die Zimmer bezogen. Am Nachmittag ging es dann im Programm weiter mit Liturgischer Kleidung, dem Kirchenjahr, den Farben und der Bedeutung der Paramente.

Nach dieser Einheit ging es um die Bibel, das Gesangbuch und Andachten.

Nach dem Abendessen und dem erledigen der "Hausaufgaben" folgte der gemütliche Abend im Kaminzimmer. Es gab viele Gespräche mit Austausch von Informationen und intensiveren Kennenlernen.

Am Dienstag nach einem ausgiebigen Frühstück und einer Andacht, gehalten von Marion Ratzlaff-Kretschmar und Tobias Jahn, starteten wir in den Tag mit den Vorbereitungen von Gottesdiensten und Amtshandlungen. Am Tag vorher hatten wir Unterrichtsmappen zu diesem Thema verteilt, die Teilnehmenden hatten die Aufgabe sich in das Thema schon einmal einzulesen. Nun wurden sie in Gruppen eingeteilt und sollten in diesen Formationen einen Gottesdienst bzw. eine Amtshandlung vorbereiten, durchführen und nachbereiten in schriftlicher Form. Zeitansatz für diese Arbeitsgruppen waren ca. 25 Minuten. Danach wurden die einzelnen Gruppen gebeten ihre Arbeiten dem gesamten Gremium vorzustellen. Es waren sehr gute Gruppenarbeiten dabei herausgekommen. Dabei wurde festgestellt, dass es in vielen Gemeinden große Unterschiede gibt. Die Dozenten vom Küsterarbeitskreis der Nordkirche haben immer wieder darauf hingewiesen, dass bei allen Gottesdiensten und Amtshandlungen auch die "Traditonen" der einzelnen Kirchengemeinden berücksichtigt werden sollten.

Nach dem Mittag gab es das Thema: Umgang mit Menschen. Zu diesem Thema gab es großen Wissensdurst. Die von uns vorgegebene Zeit hatte gerade ausgereicht.

Zum Abschluss des Tages hatten wir für die Teilnehmenden einen Besuch im Ratzeburger Dom organisiert. Unser Küsterkollege Hartmut Koop hat den Kolleginnen und Kollegen den Dom erklärt und war mit allen auf dem Turm. Auch an diesem Abend gab es das gemütliche Beisammensein in und um das Kaminzimmer.

Am letzten Tag, die Andacht an diesem Morgen wurde von Jochen Papke, KDA gehalten, ging es mit dem Thema Pflege von Altarkerzen und Blumenschmuck auf dem Altar in die letzte Runde des Tages.  An den Fragen und Reaktionen der Kursteilnehmenden hat man gemerkt wie vielfältig dieses Themas ist.

Nach dem Mittagessen gab es die Abschlussrunde mit den Reaktionen der Teilnehmenden über den ersten Teil der Grundausbildung für Küsterinnen und Küster. Als Hausaufgabe bekam jede Kollegin und jeder Kollege auf, eine Mappe zu erstellen: über die eigene Person, die Gemeinde in der sie oder er arbeitet, eigene Hobbys, ihre oder seine Aufgaben in der Gemeinde und persönliche Ziele / spezielle Aufgaben, die man in der Gemeinde hat.

Nach dem gemeinsamen Reisesegen fuhren die Teilnehmenden wieder in ihre Gemeinden. Man verabschiedete sich gegenseitig und freut sich auf den 2. Teil der Grundausbildung für Küsterinnen und Küster Anfang März 2013 wieder auf der Bäk.

Tobias Jahn, Küsterarbeitskreis der Nordkirche

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