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Vom Gänseblümchen zur Rose

17. Mai 2021

Um 11:00 Uhr fand ein Freiluft-Gottesdienst für Herrn Jochen Papke zum Ruhestand statt. Eine kleine elitäre Gruppe von Küsterinnen und Küstern traf sich relativ spontan in der Versöhnungskirche zu Barkelsby in der Kirchengemeinde Schwansen, Bezirk Borby-Land.

Gestaltet wurde der Gottesdienst u. a. von Pastorin Babette Lorenzen und für die musikalische Begleitung sorgte Organistin Angela Lins.

Besondere Zeiten benötigen besondere Vorgehensweisen.

So lautete die Überschrift der Ansprache der beiden Vorsitzenden Marion Ratzlaff-Kretschmar und Tobias Jahn vom Küsterarbeitskreis der Nordkirche.

Wir waren zusammengekommen, damit wir Jochen Papke, aus dem Küsterarbeitskreis der Nordkirche verabschieden konnten.

Nachdem der Küstertag 2020 abgesagt werden musste, hatten wir viele Ideen was wir wie machen. Doch immer wieder machte uns die Pandemie einen Strich durch die Rechnung!

Viele Kolleginnen und Kollegen konnten am 17.05.21 nicht dabei sein. Sie bestellten herzliche Grüße.

Herzlich grüßen lies auch Frau Nolte vom KDA. Sie freute sich sehr für Jochen, dass wir, der Küsterarbeitskreis der Nordkirche, es ermöglichen konnten, ihn in einem würdevollen Rahmen zu verabschieden.

Ein kleiner Rückblick auf sein Schaffen im Küsterwesen:

Vom Gänseblümchen zur Rose

2006: Viele erinnern sich noch gut daran, wie Jochen uns auf dem Küstertag 2006 mit seinem Vergleich eines „Strickclubs“ in Rage gebracht hat oder anders ausgedrückt:

Der Küsterarbeitskreis kam uns damals wie ein Gänseblümchen vor. Im Frühjahr steckte es das Köpfchen raus und bevor es erblühen konnte, kam der Rasenmäher und aus war es.

Genauso haben wir damals leider gearbeitet.

So war der Zeitpunkt gekommen, zusammen mit Pastorin Johanne Hannemann, LKA; Jochen Papke, KDA und der Marion Ratzlaff-Kretschmar, 1. Vorsitzenden des Küsterarbeitskreis der Nordkirche, neuanzufangen.

Alle wollten sich bemühen, dass der Rasenmäher in Zukunft einen großen Bogen um das Gänseblümchen macht!

Nur so kann aus dem Gänseblümchen eine Rose werden!

Daran wurde hart gearbeitet, u.a. damit:

  • Dass der Küsterarbeitskreis ausgeschrieben wird und wenn abgekürzt wird, die Abkürzung Küster- AK lautet und nicht KaK!
  • Das Briefe vom Küster-AK mit Logo versehen werden.
  • Immer wieder hieß es: Wir müssen mehr in die Öffentlichkeit treten! Und zeigen: Uns gibt es, wir sind da! Siehe Gründungsfest der Nordkirche.
  • Dass es in jedem Kirchenkreis 1 – 3 Berufsgruppensprecher*innen gibt.
  • Damit 1 – 2-mal pro Jahr zu Küsterkonventen in den Kirchenkreisen eingeladen wird.
  • Das unsere Bezeichnung einheitlich: Berufsgruppensprecher*in heißt.
  • Wir beteiligen uns jetzt aktiv an den Rüstzeiten, Fortbildungen, usw.
  • Die Grundausbildung zum kirchlich anerkannten Küster*in wurde 2010 neu aufgestellt.
  • Es fanden viele Gespräche mit den unterschiedlichen Verbänden der Küster*innen innerhalb der Nordkirche statt.
  • Die Orientierungshilfe für die Berechnung von Arbeitszeiten für Küsterinnen und Küster wurde erstellt.

2020/21: Es hat viele harte Kämpfe gegeben, damit unsere Wünsche und Anliegen umgesetzt werden konnten – innerhalb des Küsterarbeitskreises und auch mit dem KDA und dem Landeskirchenamt. Aber diese haben sich gelohnt.

Heute ist der Küster-AK u. a. auf der Startseite der Nordkirche zu finden.

Der Küsterarbeitskreis der Nordkirche (die jetzige offizielle Bezeichnung) wird von vielen kirchlichen Institutionen akzeptiert. Sie nehmen den Kontakt zu uns auf mit Anregungen, Fragen und Bitten.

Ohne Jochen Papke wären wir noch lange nicht so weit. Wir sind ihm für seine Anleitung und seinem Führungsstil sehr dankbar, hat er doch dadurch auch unser Selbstbewusstsein sehr gestärkt. Ohne ihn hätten wir die erarbeitete Verwaltungsvorschrift von 2012 als Richtlinie nicht umsetzen können.

Aus dem Gänseblümchen ist ein Röschen geworden.

Spricht man heute vom Küsterarbeitskreis der Nordkirche heißt es nicht mehr hochachtungsvoll: Hans Peters und Klaus-Dieter Raddatz – wisst ihr noch?

Sondern: Marion und Jochen – herzlichen Dank.

Damit aus der Rose ein Rosenstrauß wird, der auch in der Zukunft weiter blüht, daran wird gearbeitet! Versprochen!

Ergebnisse werden wir auf dem nächsten Küstertag in Hamburg 2022 vorstellen und dann bist du als unser Ehrengast dabei.

Jochen freute sich sehr über die vielen kleinen und großen Aufmerksamkeiten die er geschenkt bekam. Sehr freute er sich darüber, dass die Verabschiedung in Barkelsby stattfand und dass er den persönlichen Segen gesprochen von der Pastorin, das Zeichen von Marion und Tobias, bekam. War Barkelsby doch eine seiner ersten Arbeitsplätze als Diakon in der Kirchengemeinde Borby, zu der damals auch Borby-Land gehörte.

Bei einem Glas Sekt (Alkoholfrei) wurde sich noch ein wenig ausgetauscht, denn neben dem Vorstand waren auch einige ehemalige Berufsgruppensprecher anwesend.

Eine kleine Veranstaltung, die würdig durchgeführt wurde. So geht`s! Küster machen es vor!

„Ohne Küster*in wird es düster!“

eure Jutta

Werner Jansen, Heike und Manfred Manthey, Tobias Jahn, Marion Ratzlaff-Kretschmar, Jochen Papke, Harald Grywatz, Jutta Rohwedder, Andreas Klempau, Uwe Siesenop, Stefan Dercks

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