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Konvent in Ostholstein

Am Dienstag, d. 25.06.19 war es wieder soweit: Der erste Küsterkonvent in diesem Jahr startete um 9:00 Uhr bei noch erträglichen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein in der Christuskirche zu Hansühn. Eingeladen hatten uns Reiner Kroll, Küster in Hansühn und Christiane Prötzel, Küsterin der Johanneskapelle zu Harmsdorf. Harmsdorf gehört zur KG Hansühn und bekam Ende der 1960er Jahre im Rahmen des damaligen Kapellenbauprogramms eine eigene Predigtstätte mit eigenem Küster. Der Einladung folgten 19 Kollegen*innen und Diakon Jochen Papke vom KDA, über dessen Genesung und Dabeisein wir uns alle sehr gefreut haben.

Pastor Müller-Busse, Pastor der Kirchengemeinden Hansühn und Hohenstein, hielt eine Andacht, in der er sehr intensiv auf den Dienst der Küster einging und in welchem er darstellte, dass die von Küster*innen geleisteten Dienste von ihm sehr geschätzt würden. Er rief uns ins Gedächtnis, dass unser Beruf schon im Alten Testament erwähnt wird und somit eine lange Tradition hat.

Im Anschluss ging es in das Gemeindehaus, in dem eine schön geschmückte Frühstückstafel dazu einlud, zu verweilen und es sich schmecken zu lassen. Wir wurden offiziell von Manfred Manthey begrüßt und widmeten uns dann den angebotenen Dingen.

Zu Gast, auch schon beim Frühstück, hatten wir Propst Süssenbach, der uns nach der erfolgten Stärkung mit allerlei guten Dingen etwas zum Thema „Perspektive 2030“ berichtete. Verschiedene Gremien des Ev-Luth. Kirchenkreises Ostholstein haben seit längerem versucht, eine sozial verträgliche Lösung für das Problem der ab 2025 einsetzenden Pastorenknappheit zu finden. Dazu gehört u. a. eine Bündelung der Pfarrstellen und eine Bildung von sogenannten Regionen in den Propsteien Eutin und Ostholstein. Es folgten eine Menge ZDF – Zahlen/Daten/Fakten zu diesem Thema. Und natürlich die Frage: Wo bleiben die Küster*innen in diesem Programm? Wenn mehrere Kirchengemeinden fusionieren und man die Pfarrstellen zusammenstreicht, was haben wir dann zu erwarten? Grundsätzlich sprach sich Propst Süssenbach für den Erhalt der Küsterstellen in den Kirchen der zu bildenden Regionen aus, erklärte sogar, dass voraussichtlich unser Dienst in Zukunft für die Gemeinden noch sehr viel wichtiger werden wird. Dann werden die Küster*innen noch mehr zum Gesicht und Ansprechpartner ihrer Kirchengemeinden. 

Nach so vielen Informationen zu diesem Thema brauchten wir erst einmal eine Pause. Zwischenzeitlich waren die Temperaturen in einen Bereich gestiegen, der die Aufnahme von Informationen schwierig werden ließ.

Als wir uns alle wieder versammelt hatten, gab es von Manfred Manthey eine kurze Information zum Thema „Arbeitsmedizinische Informationsveranstaltungen für Mitarbeiter in Kirchengemeinden. Danach kam er auf ein Thema zu sprechen, dass ihn schon länger umtreibt: Manfred sucht nach einem/einer Nachfolger*in für sein Amt als Berufsgruppensprecher. Mittlerweile ist Manfred seit 9 Jahren für uns im Vorstand des Küsterarbeitskreises dabei, und er wünscht sich, kürzer zu treten. Eingestiegen in die Arbeit im Küsterarbeitskreis ist Manfred 2002, als Nachfolger von Hansi Feist, als stellvertretender Berufsgruppensprecher. Damals waren wir noch „Nordelbien“…  Ab 2003 hat er alle Rüstzeiten mitgemacht.                              Henning Bohm hatte sich zur Übernahme für das Amt zur Verfügung gestellt, dann aber wegen der schwierigen Vereinbarkeit von Job (Henning arbeitet auch noch als Erzieher in der Kita) und Ehrenamt sein Angebot zurückgezogen.

Marion Ratzlaff-Kretschmar schlug daraufhin Sonja Woest einen Handel vor: Wenn Sonja zur Grundausbildung in Bäk ist, wollen die Beiden mal ganz in Ruhe die Aufgaben, die dieses Amt mit sich bringt, erörtern. Manfred ist so oder so „raus“, Silke Rüting und Ingrid Weißbach werden weiter ihre Ämter ausfüllen. Dafür herzlichen Dank und Gottes Segen für Euch und Euer Wirken!

Lieber Manfred, auch für Dich Gottes Segen und herzlichen Dank für die gemeinsame Zeit und die Kraft, die Du für uns in dieses Amt investiert hast! Du hast unsere Küsterwelt ein ganzes Stück besser gemacht.

Den Abschluß gestaltete Manfred mit seinem Wunsch für eine gute Zukunft unseres Berufes und einem Reisesegen. Mit diesem entließ er uns in den glutheißen frühen Vormittag.

Der nächste Konvent ist Ende des zweiten Halbjahres in Ahrensbök geplant. Näheres wird Euch rechtzeitig bekannt gegeben, soll heißen: Einladung folgt!

Verfasst von Sonja Woest, KG Hohenstein

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