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Lob und Anerkennung für 33 Jahre Küsterdienst im Doppelamt

Diether Kibbel wurde am 10. Februar 2019 in der Ahrensböker Marienkirche mit einem Festgottesdienst feierlich und unter Würdigung seiner langjährigen Tätigkeit nach 33 Jahren in der Vorruhestand verabschiedet.

Pastorin Mewes-Goeze sprach sehr wohlwollend von Herrn Kibbel auch im Zusammenhang des Predigttextes, indem es darum geht, dass die Jünger Jesu auf den See hinausgefahren waren und vom Sturm überrascht wurden. Jesus schlief und die Jünger machten sich Sorgen um Ihr Leben!

Was kann einen Küster mehr auszeichnen, als wenn dieser selbst zugepackt, im vollen Vertrauen, es ist richtig die Situation in die Hand zu nehmen, Handeln damit es gelingt und Schaden von der Gemeinde abgewandt wird. Den Jüngern fehlte offensichtlich das Vertrauen, dass ihr Herr auch bei Ihnen ist, wenn er selbst einmal ausruht. Küster Kibbel war stets nicht nur bemüht, sondern erfolgreich und im tiefen Vertrauen auf die Kraft unseres Herrn Jesus Christus die vielen Jahre tätig, so führte auch Pastor Harro Teckenburg  zu Ehren der langen gemeinsamen Zeit in der beide Hand in Hand gemeinsam in der Gemeinde tätig waren.

Die Vertreter des Küsterkonvent Ostholsteins Silke Rüting und Manfred Manthey überbrachten die Glückwünsche zum bevorstehenden Ruhestand des Küsterarbeitskreises der Nordkirche, sowie des Küsterkonvents Ostholstein. In der 33 Jahren war Diether Kibbel die kontinuierliche Person vor Ort und stets Ansprechperson für alle Gemeindemitglieder, was deutlich durch die große Teilnahme der Gemeinde bestätigt wurde.

Küster sind heute längst nicht mehr selbstverständlich für eine Gemeinde, und da wo die Stellen weggefallen bzw. reduziert  sind, wird spürbar, „ Ohne Küster wird es düster “. Kritisch merke Manfred Manthey,  Berufsgruppensprecher des Küsterkonvents Ostholstein, an, was wird werden, wenn die Fusionen immer weiter voranschreiten, erst 9 Jahre war es her, als Diether Kibbel vor 33 Jahren seinen Dienst antrat, dass sich die Nordelbische Kirche gründete. Inzwischen leben wir seit 2012 in der Nordkirche und 10 Jahre ist es her, dass die Kirchenkreise Oldenburg und Eutin fusionierten. Und nichts wurde wirklich eingespart, im Grunde kostet es nur Geld, also wem nutzten die Fusionen?  Doch wie sieht die Zukunft aus, wenn nun auch Gemeinden aufeinander zugehen und Partnerschaften eingehen sollen?  Wenn Pastoren nicht mehr für jede Gemeinde zur Verfügung stehen, so wird die Rolle des Küsters neu zu definieren sein. Der Küster wird noch mehr Ansprechperson in der Gemeinde, wenn Pastoren kommen und gehen, mahnte Manthey und sprach den anwesenden Kollegen Mut zu,  sich mit Selbstbewusstsein dieser neuen Aufgabe zu stellen und diese auch in der  Ausbildung der Küster einzubeziehen, die durch den Küsterarbeitskreis in Zusammenarbeit mit den Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt organisiert und durchgeführt wird.

Wir wünschen Diether Kibbel im Namen aller Kolleginnen und Kollegen viel Freude, Zufriedenheit und ganz besonders Gottes reichen Segen.

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