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Küsterkonvent am 28. November 2018 in Gleschendorf

Um 9:00 Uhr morgens, bei strahlend schönem Herbstwetter, trafen wir uns mit 14 Küsterinnen und Küstern und dem Diakon Jochen Papke vom KDA vor der Kirche in Gleschendorf. In der Kirche wurden wir herzlich begrüßt von unserer Kollegin und unseren Kollegen sowie Pastor Rasmussen aus der Kirchengemeinde Gleschendorf.

Mit einer Andacht, gehalten von Pastor Rasmussen, stimmten wir uns auf unser Thema des Konvents ein: Advent. Wir hörten Texte zum Thema Advent und sangen zwei Lieder: „Die Nacht ist vorgedrungen“ und „Macht hoch die Tür“.

Im Anschluß an die Andacht begaben wir uns zu einem gemeinsamen Frühstück ins Gemeindehaus; bevor wir uns allerdings den kulinarischen Genüssen hingaben, wurde die Kollegin Silke Rüting aus der Kirchengemeinde Süsel zu ihrem 10jährigen Dienstjubiläum mit einer Urkunde, überreicht von Jochen Papke, beglückwünscht.
Danach stürzten wir uns auf die liebevoll angerichteten Platten und Brötchen. Natürlich wurde die Zeit nicht nur zur Nahrungsaufnahme genutzt – es gibt schließlich immer Themen, zu denen man sich gerne einmal mit den Kollegen austauscht!

Nachdem der größte (Wissens-) Hunger und Durst gestillt war, brachte uns der Kollege Henning Bohm Adventsbräuche aus aller Welt näher, d. h. aus den Teilen der Welt, die eine Adventszeit kennen. Dabei lernten wir u. a., dass in vielen Ländern (wie z.B. in Skandinavien) heidnische Gestalten wie Trolle und Hexen ihren festen Platz in den traditionellen Adventsbräuchen haben. Es ist interessant zu sehen, was es für Gegensätze, aber durchaus auch für Parallelen in den Bräuchen in aller Welt gibt. Danke für die vielen tollen Informationen!

Damit wir auch handwerklich noch ein wenig gefordert waren, hatte die liebe Britta Ding aus Gleschendorf uns eine süße Bastelei mitgebracht: aus Draht, Perlen und viel Geschick konnte jeder Kollege einen Engel zusammenstellen, der, mit einem kleinen Spruch versehen, an liebe Mitmenschen verschenkt werden kann. Herzlichen Dank für diese tolle Idee! Die meisten von uns widmeten sich dieser Aufgabe mit Feuereifer und zeigten stolz ihre Ergebnisse vor.

Gegen Ende des Treffens gab es noch, angeregt von Jochen Papke, eine angeregte Diskussion zum Thema „Kerzen in der Kirche“; in den nächsten Jahren soll, aus brandschutztechnischen Gründen, der Einsatz von echten Kerzen in Kirchen und anderen öffentliche Gebäuden möglichst weit reduziert, vielleicht sogar komplett untersagt werden. Gerade jetzt in der Adventszeit, in der ja viele Veranstaltungen in unseren Kirchen stattfinden, kommen auch mehr Kerzen zum Einsatz als im Rest des Kirchenjahres; natürlich sind wir uns alle der Gefahren bewusst, die diese Form der Beleuchtung mit sich bringt; aber gerade die Kerzen auf dem Altar sollten doch das „lebendige Licht“ weiterrepräsentieren dürfen – so war jedenfalls die vorherrschende Meinung. Ebenfalls thematisiert wurde die Unsitte, unsere Kirchen gerade zu dieser Zeit oftmals zu stark zusätzlich zu bestuhlen – meist werden zum Heiligen Abend deutlich mehr Plätze angeboten, als aus sicherheitstechnischen Gründen haltbar wären. Wenn dann auch noch Gemeindeglieder zusätzlich Stühle „aufrüsten“, wird es oftmals heikel. Hier würden sich viele Kollegen mehr Unterstützung von Pastoren und Kirchenvorstehern wünschen, die diese Eigenmächtigkeiten der Besucher mit zu unterbinden helfen.

Leider geht so ein Vormittag wie im Fluge vorbei. Zum Abschluss unseres Treffens las uns Christiane Protzel noch die wunderschöne Geschichte der drei Bäume vor, die alle im Leben Jesu eine Rolle spielen sollten, nachdem man sie gefällt hatte. Als Bauholz für eine Krippe, als Planken für ein Boot und letztendlich dann als Holz, aus dem das Kreuz gefertigt wurde an dem Jesu für uns alle starb. Danach gab uns Manfred Manthey noch Gedanken zum Thema „Adventszeit – Gott kommt als Mensch in die Welt“ mit auf den Weg; mit dem Vers 14 aus Jesaja 7 „Darum wird der Herr selbst euch ein Zeichen geben: Siehe, die Jungfrau hat empfangen, sie gebiert einen Sohn und wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben“. In der Gewissheit, dass dieses Kind als unser aller Erlöser in die Welt kam und uns errettet von aller Not, in dem Begreifen, dass dies alles mit dem Kind in der Krippe uns geschenkt wurde und wir dieses Wunder jedes Jahr aufs Neue begreifen und feiern dürfen, sollten wir die Adventszeit freudig genießen. Mit diesen Worten und den besten Wünschen für die Advents- und Weihnachtszeit verabschiedete uns Manfred in unseren Alltag. Dafür herzlichen Dank! Es wurde dann noch kurz überlegt, wann und wo unser nächster Küsterkonvent stattfinden wird. Im Gespräch ist der Mai 2019. Näheres wird dann zeitnah bekannt gegeben.

verfasst von Sonja Woest ( Küsterin in der Kirchengemeinde Hohenstein

 

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