Springe zum Inhalt

Küsterkonvent im Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg am 19. September 2018

Insgesamt waren 10 haupt- und ehrenamtliche Küster*innen der Einladung zum Küsterkonvent gefolgt. Die Mitarbeitervertretung war mit 3 Personen dabei, sowie Marion Ratzlaff-Kretschmar, 1. Vorsitzende des Küsterarbeitskreis der Nordkirche.

Nach einer Andacht, gehalten von Pröpstin Kallis wurde während des Kaffeetrinkens Silke Falk aus der Kirchengemeinde Siebenbäumen zur 2. Berufsgruppensprecherin des Kirchenkreises von den Anwesenden berufen.

Es entwickelte sich eine rege Frage- und Antwortstunde, zu verschiedenen Themen; unter anderem wurde eine Fortbildung zum Küsterwesen für Ehrenamtliche im Kirchenkreis gewünscht.

Ein entsprechender Ablauf wurde Frau Kallis mittlerweile zugeschickt (10.10.18).

Weitere Angebote z. B. die Ersthelferausbildung, könnten in einer Kirchengemeinde für mehrere Kirchengemeinden zusammen durchgeführt werden.

Am Ende waren sich alle einig, es war ein schöner Nachmittag, der viel zu schnell verging und nächstes Jahr wiederholt werden sollte.

Der Küsterkonvent des Kirchenkreises Schleswig-Flensburg 2018 fand in St. Nikolai zu Flensburg statt. Auf dem Programm standen u.a. eine Schulung zum Einsatz von tragbarem Löschgerät und Umweltthemen für Kirche und Friedhof, wie „Effizientes Heizen und Lüften“ und „Sparsamer Umgang mit Strom“, aber auch das Insektensterben wurde thematisiert, und ein eingener Tagesordnungspunkt eingerichtet „ökologische Gestaltung von Friedhöfen und Kirchplätzen“.

Zu dem Konvent meldeten sich 37 Küsterinnen und Küster, Friedhofswartinnnen und Friedhofswarte im Ehren- und Hauptsamt an. Mit den fünf Referenten war der Konvent sehr gut besucht und brachte somit das „Große Südermarkt Zimmer“- einen der Gemeindesäle im „Alten Pastorat“ der Kirchengemeinde St. Nikolai an seine Grenzen.

Pünktlich begann der Konvent in der Nikolai-Kirche mit einer Andacht, die von der Pröpstin Carmen Rahlf und dem Kirchenmusikdirektor Michael Mages gestaltet wurde. Direkt im Anschluss an die Andacht, präsentierte KMD Michael Mages die große Woehl mit einer kurzen Einführung zum Instrument und einem - beinahe für Küster geschriebenen - Stück

„Carillon de Westminster“ von Louis Vierne.

Im Anschluss ging es direkt mit dem nächsten Tagesordnungspunkt weiter, dem Imbiss und Austausch. Dieser fand sein turbulentes Ende mit der technisch-theoretischen Einweisung in Löschgerät von Herrn Höfert, von der Firma Total Feuerschutz GmbH. Trotz Regenwetter wurde die lebhafte theoretische Einweisung im Pastoratshof praktisch umgesetzt und dort hatte jeder die Gelegenheit einen Feuerlöscher in die Hand zu nehmen selbst einmal auszulösen.

Nach der Abkühlung im Pastoratshof ging es mit den Themen effizientes Heizen und Lüften weiter, die Referenten Jürgen Nielsen – Energiemanagement des KK SL-FL und Insa Krempin – Klimaschutzbeauftragte des KK SL-FL führten durch das Thema. Aber auch das Thema sparsamer Umgang mit Strom wurde thematisiert. Hierfür wurde unteranderem der Umbau Nikolaikirche zu Flensburg auf LED als Beispiel gelungener Einsparung angeführt.

Auf den Technischen Teil des Konvent folgte, der biologische – kreative Teil. Das Insektensterben ist in aller Munde und wurde daher als eigener Tagesordnungspunkt aufgenommen - der insektenfreundlichen Gestaltung von Friedhöfen und Kirchplätzen. Frau Dr. Julia Hermann aus dem Kirchenkreis Rendsburg-Eckernförde stellte ihre Arbeit an den Friedhöfen im dortigen Kirchenkreis vor und traf auf offene Ohren. Zahlreiche Nachfragen und ein angeregter Austausch über Alternativen zur klassischen Rasenfläche rundeten das Thema ab. Frau Dr. Hermann wurde gebeten, nach der Umsetzung ihrer noch zum Teil in der Planung befindlichen Projekte, erneut zu einem Konvent zu kommen um über die daraus gewonnen Erfahrungen zu berichten.

Der Konvent endete wie vorgesehen und wurde für noch Interessierte mit einer Turmführung abgeschlossen.

Die Berufsgruppensprecher Jochen Cordsen, Jan Woytack und Karin Borngräber, danken für die rege Teilnahme und die gute Stimmung und hoffen auf Rückmeldungen und Themenvorschläge für den Konvent 2019.

Am 17.9.2018 trafen sich ca. 20 Küster/innen zum Küsterkonvent in der Peter Paul Kirche Bad Oldesloe.

Propst Dr. Havemann begrüßte den Konvent mit einer Andacht. Musikalisch hoch professionell begleitet wurde die Andacht von Henning Münther.

Nach der Begrüßung begann das erste Thema: Schnittstelle Küster/Kirchenmusik.

Ein hochinteressanter Vortrag vom Kantor Henning Münther.

Anschließend stellte sich der neue Klimaschutzmanager des Kirchenkreises Plön-Segeberg vor und beantwortete diverse Fragen zum Klimaziel der Nordkirche.

Marion Ratzlaff Kretschmar stellte im Anschluss einige aktuelle Veranstaltungen vor, wie z.B. den Küstertag im Michel, sowie die Exkursion im Juni 2019 nach Lübeck.

Abgerundet wurde der Küsterkonvent mit einer Historischen Stadtführung rund um die Peter Paul Kirche.

Es war ein interessanter Vormittag, der ruhig etwas länger sein dürfte.

 

 

Mit freundlichen Grüßen

Andreas Klempau + Werner Jansen

Sie ist die jüngste Küsterin in der Nordkirche: Melina Bluhm. Soeben 19 Jahre jung geworden, hat die Oberstufenschülerin aus Schönberg einen verantwortungsvollen Job übernommen. Sie bereitet die Gottesdienste in der St.-Marien-Kapelle in Schönberg bei Sandesneben vor und nach, zündet Kerzen an, verteilt Gesangbücher, achtet auf Sauberkeit in der und um die Kapelle und dekoriert besonders jetzt in der Konfirmationszeit Blumengestecke kaufen und die Kapelle dekorieren. „Diese Arbeit macht mir riesigen Spaß und meine erste Konfirmation mit voller Kapelle habe ich gerade gemeistert“, strahlt die junge Frau, die nach der Schule Lehramt studieren möchte. Der nächste Gottesdienst, den sie vorbereitet, ist am Pfingstsonntag, 20. Mai 2018, um 10.15 Uhr.

Melina Bluhm ist in die Fußstapfen ihres Großonkels Herbert Bluhm getreten, der nach 55 Jahren als Küster in den Ruhestand ging. Der 85-Jährige schmunzelt: „Melina muss schon ihr Leben lang Küsterin bleiben, wenn sie meinen Rekord brechen will“. Er finde es sehr gut, dass der Job in der Familie bleibt. „Sie ist eine würdige Nachfolgerin“. Und da Herbert Bluhm um die Ecke wohnt, komme er immer wieder mal gucken, ob alles rund läuft.

Die Idee, dass die Schülerin, die seit acht Jahren Saxophon spielt, nebenbei als Küsterin arbeitet, hatten sowohl Melina als auch Herbert Bluhm: „Herbert ist wie ein Opa für mich, und ich bin von Kindesbeinen an mit der Kapelle und allem was dazu gehört, sehr vertraut. Ich bin hier getauft und konfirmiert, meine Eltern wurden hier getraut und ich habe schon früh meinem Großonkel geholfen“. Seit November teilten sich Herbert und Melina Bluhm den Küster-Dienst, seit Februar arbeitet die Schülerin autark. Die Rückmeldungen der Kapellenbesucher seien positiv: „Von den meisten bekomme ich ein: Das hast du gut gemacht!“, freut sich die Schönbergerin, die seit 2015 auch den Konfirmandenunterricht und die Jugendgruppe der Kirchengemeinde mitleitet.

Für sie wäre es schön, wenn sie einen Studienplatz in der Nähe bekäme. Denn: „Dann kann ich weiter als Küsterin arbeiten“. Melina Bluhm lacht, verabschiedet sich und geht mit ihrem Großonkel, der gerade eine Pause vom Rasenmähen macht, ein Eis essen.

BU: Melina Bluhm tritt in die Fußstapfen von Großonkel Herbert Bluhm, der 55 Jahre lang Küster an der St.-Marien-Kapelle in Schönberg war.

Text und Fotos: Steffi Niemann

Die Kirchengemeinde Altona-Ost sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine(n)
Hausmeister/Küster und Reinigungskraft in Vollzeit (39 Stunden), Vergütung nach KAT 3.
Die Stelle ist an der Friedenskirche Altona angesiedelt.
Ihr Arbeitsplatz setzt sich aus einer halben Küster- und Hausmeisterstelle sowie einer halben Stelle
aus dem Bereich Reinigung zusammen.
Zu Ihren Aufgaben gehören
- Küsterdienste bei Gottesdiensten in der Friedenskirche
- Technische Betreuung weiterer Veranstaltungen in der Friedenskirche
- Hausmeistertätigkeit an der Friedenskirche und am Pastorat
- Pflege der Außenanlagen
- Reinigung der Friedenskirche und des Pastorats
- Urlaubsvertretung im Team der St. Johanniskirche
- Teilhabe am Gemeindeleben
Wir freuen uns über
- Selbständiges Handeln
- Teamfähigkeit und Kontaktfreude
- Bereitschaft zur Arbeit an Wochenenden
- Technisches Grundverständnis
- Bereitschaft zur Weiterbildung
- Mitarbeit im Ausschuss für Arbeitssicherheit
- Gute Sprachkenntnisse (Deutsch)
- Führerschein Klasse 3/Klasse B
Wir bieten
- Eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem funktionierenden Team
- Einen unbefristeten Arbeitsvertrag
- Vergütung nach KAT 3
- Einarbeitung
- Kollegiales Miteinander
- Fortbildungsmöglichkeiten
- Und ein buntes Gemeindeleben

Kirchengemeinde Altona-Ost
Ihre Ansprechpartnerin in der Gemeinde ist Britta Nöbbe.
Bei der Johanniskirche 16
22767 Hamburg
Email: britta.noebbe@gemeinde-altona-ost.de
Telefonnummer: 040/434334

Rüstzeit – oder nicht zu wissen was auf mich zu kommt.

Am 5 März war es dann endlich so weit.

Es hieß: Auf geht es in Richtung Ratzeburg zur Rüstzeit des Küsterarbeitskreis. Vorher noch schnell meinen Kollegen David aus Hamburg eingesammelt und dann ging es ab auf die Autobahn.

Schon während der Fahrt hat mir David sehr viel über das Treffen der Küster zur Rüstzeit in Ratzeburg erzählt. Er sprach von tollen Kollegen und eine bis jetzt immer tolle Stimmung.

Boor... und dann sind wir in Bäk im Christophorushaus angekommen.

Ich schweiß gebadet vor Nervosität.... rein ins Haus und die ersten meiner Kollegen kamen mir schon entgegen.

Moin ich bin Uwe aus Norderstedt,“ das war mein Satz der ersten halben Stunde. Als es dann los ging und wir gemeinsam in den Saal gingen war mir klar: Hier bin ich richtig.... hier will ich bleiben.

Die Vorstellungsrunde ging los und ich ratterte meinen zurechtgelegten Satz runter :

Moin.... ich bin Uwe Martens aus Norderstedt oder anders gesagt. Moin ich bin der Neue und komme jetzt öfters.“

Mein Einstand in den Küsterkreis war gelungen und ich möchte sagen, es waren echt tolle drei Tage unter Kollegen.

Eine von Marion Ratzlaff-Kretschmar und Tobias Jahn super geleitete Rüstzeit ging viel zu schnell vorbei. Tolle Themen...lange nicht so viele Andachten gehalten wie an diesen drei Tagen und einen super tollen Vortrag von den Klimaschutzmanagern Oke, Annette und Klaudia von der Nordkirche. Noch einmal die zehn Gebote wieder im Gedanken gerufen und dann war für mich klar: Ich werde auch im nächsten Jahr wieder dabei sein wenn es heißt .

Es ist – RÜSTZEIT – im Küsterkreis

Uwe Martens

Küster der Kirchengemeinde Harksheide Norderstedt

 

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen