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Sie ist die jüngste Küsterin in der Nordkirche: Melina Bluhm. Soeben 19 Jahre jung geworden, hat die Oberstufenschülerin aus Schönberg einen verantwortungsvollen Job übernommen. Sie bereitet die Gottesdienste in der St.-Marien-Kapelle in Schönberg bei Sandesneben vor und nach, zündet Kerzen an, verteilt Gesangbücher, achtet auf Sauberkeit in der und um die Kapelle und dekoriert besonders jetzt in der Konfirmationszeit Blumengestecke kaufen und die Kapelle dekorieren. „Diese Arbeit macht mir riesigen Spaß und meine erste Konfirmation mit voller Kapelle habe ich gerade gemeistert“, strahlt die junge Frau, die nach der Schule Lehramt studieren möchte. Der nächste Gottesdienst, den sie vorbereitet, ist am Pfingstsonntag, 20. Mai 2018, um 10.15 Uhr.

Melina Bluhm ist in die Fußstapfen ihres Großonkels Herbert Bluhm getreten, der nach 55 Jahren als Küster in den Ruhestand ging. Der 85-Jährige schmunzelt: „Melina muss schon ihr Leben lang Küsterin bleiben, wenn sie meinen Rekord brechen will“. Er finde es sehr gut, dass der Job in der Familie bleibt. „Sie ist eine würdige Nachfolgerin“. Und da Herbert Bluhm um die Ecke wohnt, komme er immer wieder mal gucken, ob alles rund läuft.

Die Idee, dass die Schülerin, die seit acht Jahren Saxophon spielt, nebenbei als Küsterin arbeitet, hatten sowohl Melina als auch Herbert Bluhm: „Herbert ist wie ein Opa für mich, und ich bin von Kindesbeinen an mit der Kapelle und allem was dazu gehört, sehr vertraut. Ich bin hier getauft und konfirmiert, meine Eltern wurden hier getraut und ich habe schon früh meinem Großonkel geholfen“. Seit November teilten sich Herbert und Melina Bluhm den Küster-Dienst, seit Februar arbeitet die Schülerin autark. Die Rückmeldungen der Kapellenbesucher seien positiv: „Von den meisten bekomme ich ein: Das hast du gut gemacht!“, freut sich die Schönbergerin, die seit 2015 auch den Konfirmandenunterricht und die Jugendgruppe der Kirchengemeinde mitleitet.

Für sie wäre es schön, wenn sie einen Studienplatz in der Nähe bekäme. Denn: „Dann kann ich weiter als Küsterin arbeiten“. Melina Bluhm lacht, verabschiedet sich und geht mit ihrem Großonkel, der gerade eine Pause vom Rasenmähen macht, ein Eis essen.

BU: Melina Bluhm tritt in die Fußstapfen von Großonkel Herbert Bluhm, der 55 Jahre lang Küster an der St.-Marien-Kapelle in Schönberg war.

Text und Fotos: Steffi Niemann

Die Kirchengemeinde Altona-Ost sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine(n)
Hausmeister/Küster und Reinigungskraft in Vollzeit (39 Stunden), Vergütung nach KAT 3.
Die Stelle ist an der Friedenskirche Altona angesiedelt.
Ihr Arbeitsplatz setzt sich aus einer halben Küster- und Hausmeisterstelle sowie einer halben Stelle
aus dem Bereich Reinigung zusammen.
Zu Ihren Aufgaben gehören
- Küsterdienste bei Gottesdiensten in der Friedenskirche
- Technische Betreuung weiterer Veranstaltungen in der Friedenskirche
- Hausmeistertätigkeit an der Friedenskirche und am Pastorat
- Pflege der Außenanlagen
- Reinigung der Friedenskirche und des Pastorats
- Urlaubsvertretung im Team der St. Johanniskirche
- Teilhabe am Gemeindeleben
Wir freuen uns über
- Selbständiges Handeln
- Teamfähigkeit und Kontaktfreude
- Bereitschaft zur Arbeit an Wochenenden
- Technisches Grundverständnis
- Bereitschaft zur Weiterbildung
- Mitarbeit im Ausschuss für Arbeitssicherheit
- Gute Sprachkenntnisse (Deutsch)
- Führerschein Klasse 3/Klasse B
Wir bieten
- Eine abwechslungsreiche Tätigkeit in einem funktionierenden Team
- Einen unbefristeten Arbeitsvertrag
- Vergütung nach KAT 3
- Einarbeitung
- Kollegiales Miteinander
- Fortbildungsmöglichkeiten
- Und ein buntes Gemeindeleben

Kirchengemeinde Altona-Ost
Ihre Ansprechpartnerin in der Gemeinde ist Britta Nöbbe.
Bei der Johanniskirche 16
22767 Hamburg
Email: britta.noebbe@gemeinde-altona-ost.de
Telefonnummer: 040/434334

Rüstzeit – oder nicht zu wissen was auf mich zu kommt.

Am 5 März war es dann endlich so weit.

Es hieß: Auf geht es in Richtung Ratzeburg zur Rüstzeit des Küsterarbeitskreis. Vorher noch schnell meinen Kollegen David aus Hamburg eingesammelt und dann ging es ab auf die Autobahn.

Schon während der Fahrt hat mir David sehr viel über das Treffen der Küster zur Rüstzeit in Ratzeburg erzählt. Er sprach von tollen Kollegen und eine bis jetzt immer tolle Stimmung.

Boor... und dann sind wir in Bäk im Christophorushaus angekommen.

Ich schweiß gebadet vor Nervosität.... rein ins Haus und die ersten meiner Kollegen kamen mir schon entgegen.

Moin ich bin Uwe aus Norderstedt,“ das war mein Satz der ersten halben Stunde. Als es dann los ging und wir gemeinsam in den Saal gingen war mir klar: Hier bin ich richtig.... hier will ich bleiben.

Die Vorstellungsrunde ging los und ich ratterte meinen zurechtgelegten Satz runter :

Moin.... ich bin Uwe Martens aus Norderstedt oder anders gesagt. Moin ich bin der Neue und komme jetzt öfters.“

Mein Einstand in den Küsterkreis war gelungen und ich möchte sagen, es waren echt tolle drei Tage unter Kollegen.

Eine von Marion Ratzlaff-Kretschmar und Tobias Jahn super geleitete Rüstzeit ging viel zu schnell vorbei. Tolle Themen...lange nicht so viele Andachten gehalten wie an diesen drei Tagen und einen super tollen Vortrag von den Klimaschutzmanagern Oke, Annette und Klaudia von der Nordkirche. Noch einmal die zehn Gebote wieder im Gedanken gerufen und dann war für mich klar: Ich werde auch im nächsten Jahr wieder dabei sein wenn es heißt .

Es ist – RÜSTZEIT – im Küsterkreis

Uwe Martens

Küster der Kirchengemeinde Harksheide Norderstedt

 

Kleine Veränderungen – größere Auswirkungen
Mein Herz zitterte heftig vor der Klausurtagung.
Hatten Tobias und ich an alles gedacht?
Immerhin vertraten wir diesmal offiziell Jochen Papke, der wegen einer Erkrankung nicht teilnehmen konnte.
Die Ankunft in Güstrow war für alle ab 17.00 Uhr geplant, so dass wir um 16.30 Uhr da sein wollten (und waren) um die Teilnehmenden zu begrüßen. Der größte Teil von ihnen war lange vor 17.00 Uhr vor Ort, so dass sie uns begrüßten, statt umgekehrt. Alle waren motiviert und frohen Mutes bei Sonnenschein angereist. Ich nahm dies als gutes Zeichen für den Verlauf unserer Klausurtagung und wie sich herausstellte, hatte sich unsere intensive Vorbereitung gelohnt und wurde belohnt.

Herr Thoms begrüßte uns freundlich und herzlich und stellte während des Abendessens das Haus der Kirche „Sibrand Siegert“ in Güstrow vor.
Von 19 – 21 Uhr wurde intensiv gearbeitet. Hatten Tobias und ich noch vor der Tagung Angst, dass wir zu viele Themen auf Sonntagabend gelegt hatten, zeigten uns die Berufsgruppensprecherinnen und -sprecher, dass sie ihre Unterlagen gelesen und sich Gedanken gemacht hatten, wo sie uns unterstützen könnten. Egal ob es um die Terminplanung 2018, die Vorbereitung des Küstertages am 29. Oktober 2018 in Hamburg, die Datenerfassung der Küster in der Nordkirche oder sonstige Unterstützung des Vorstandes ging, wir brauchten bei den offenen Punkten nur Namen oder Ideen vermerken und besprechen. Mein Herz wurde merklich ruhiger.
Nach einem lustigen Abend im Kaminzimmer wurde Montagmorgen nach einem Sektfrühstück(Gudrun hatte Geburtstag) fröhlich und konstruktiv weiter gearbeitet.

Alle Tagesordnungspunkte wurden erledigt! Ob alle zufrieden waren weiß ich nicht. Ich weiß nur, Tobias und ich waren zufrieden und hatte mit soviel Unterstützung nicht gerechnet. Herzlichen Dank an alle dafür.
Nachmittags kamen 4 Mitglieder des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft der Küster im Kirchenkreis Mecklenburg dazu. Fragen – Wünsche – war die Überschrift. Alle waren nach der Vorstellungsrunde wunschlos glücklich, so dass eine Stille eintrat wie in einer Kirche.
Gott sei Dank waren wir vorbereitet. Wir hatten Karten mit den Stichpunkten: Gerechtigkeit – Lebensmut – Teilen – Sehnsucht – Vertrauen – Feiern – Begegnen – Liebe –mitgebracht. Jeder zog sich verdeckt eine Karte und teilte uns jetzt seine Gedanken dazu mit. Dabei ging es nicht nur um den Küsterdienst jetzt und in Zukunft – auch private Gedanken flossen mit rein – die Veränderungen und geplanten Reformen der Kirche – Allgemeines – wurden an- und ausgesprochen. Dabei verging die Zeit wie im Flug.

Zwischen Kaffeetrinken und der „Generalprobe“ für den Küstertag wurde ein Gruppenfoto gemacht. Vorm Mittagsessen hatten wir auch schon ein Gruppenfoto der Berufsgruppensprecher/innen gemacht. Während wir beim Mittagessen feststellten das eine Dame sich verspätet hatte, fehlt auf dem 2. Foto ein Herr. Das sind jetzt „Suchbilder“. Ihr könnt ja mal schauen ob Ihr herausbekommt welche Dame, welcher Herr fehlt.

Auf die „Generalprobe“ möchte ich hier nicht weiter eingehen. Nur soviel: die geplanten Aktionen zeigten deutlich, so unterschiedlich der Küsterdienst in den einzelnen Kirchenkreisen / Kirchengemeinden bewertet wird, die Interessen, Anforderungen an uns sind alle gleich.
Wir hatten viel Spaß. Staunten und Lachten und freuen uns darauf den Küstertag unter dem Motto „Ich träume eine Kirche ...“ und die Aktion „Über 7 Brücken musst du gehen“ mit so vielen Küsterinnen und Küstern wie möglich zu feiern.
Nach der Abendandacht feierten wir den Geburtstag von Gudrun.
Am Dienstagmorgen verabschiedeten wir uns von Herrn Thoms und seinen Mitarbeitenden mit einem lachenden und einem weinenden Augen. Wir fühlten uns gut aufgenommen und werden sicherlich wieder kommen.
Um 9.30 Uhr wartete der kirchlich anerkannte Küster Dominic Scholz der Pfarrkirchengemeinde St. Marien auf uns. Gemeinsam mit Eva Steinhaus, Kirchengemeinderatsmitglied und dem Kirchenmusiker i. R. Wolfgang Leppin feierten wir eine Andacht, in der uns gezeigt wurde, wie ein Wandelaltar funktioniert. Für die, die es nicht kannten, war es ein eindrucksvoller Tagesbeginn.
Anschließend ging es ins warme Gemeindehaus wo wir heißen Kaffee und Tee bekamen und uns mit Dominic weiter austauschen konnten.
Nach zwei Stunden und einem Segen machten wir uns bei strahlendem Sonnenschein auf den Weg in die heimatlichen Kirchengemeinden, in denen wir – wie die Handys gezeigt hatten – schon sehnsüchtig erwartet wurden. Es ist so „Ohne Küster wird es düster“.

Dieser irische Segenswunsch möge euch und eurem Dienst 2018 begleiten.

Ich wünsche dir die zärtliche Ungeduld des Frühlings,
das milde Wachstum des Sommers,
die Stille Reife des Herbstes
und die Weisheit des erhabenen Winters.

Eure Marion

Der Küsterarbeitskreis der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland
lädt ein zur Tages-Exkursion 2018 am 25. Juni 2018 nach Schleswig.

Wir laden euch ein zu einer Schifffahrt auf dem längsten Ostseefjord der deutschen Ostseeküste.

Geplanter Ablauf:
9:00 Uhr: Abfahrt vom Hafen am Dom mit der „Wappen von Schleswig“
10:25 Uhr: Ankunft in Ulsnis, Besichtigung mit Führung der St. Wilhadi-Kirche zu Ulsnis im Anschluss, nach einer Fahrt durch „Angeln“
14:00 Uhr: Bibelzentrum Schleswig , mit
– Führung durch die Ausstellung
                    – Führung durch den Bibelgarten
                    – Kaffee und Kuchen

17:00 Uhr: Abschluss – Andacht

Die Kosten betragen 35,- €.
zahlbar nach Erhalt der Rechnung!

Schriftliche Anmeldungen mit dem Stichwort Tages-Exkursion bis zum 1. Mai 2018 unter: http://kuester-nordkirche.de/?page_id=550

Die Teilnehmerzahl ist auf 58 Personen begrenzt.

Zur Gründung von Fahrgemeinschaften meldet euch bitte bei euren Berufsgruppen- sprecher/innen in eurem Kirchenkreis!

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